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Fleisch macht träge

Fleisch macht träge

Die Natur verdeutlicht es: Fleisch macht träge!

Nur eine kurze Zeit stehen die Energiereserven zur Verfügung, die dafür genutzt werden Futter zu bekommen. Die restliche Zeit muss der „Akku aufgeladen werden“ bzw. Schwerstarbeit für die Verdauung vom Fleisch geleistet werden, um für die nächste Jagd wieder Energie zu haben. Ganz im Gegensatz zu Pflanzenfressern, die deutlich mehr Leistung erbringen und mit wesentlich weniger Ruhephasen auskommen.

Es werden immer mehr …

Die Anzahl an menschlichen Fleischessern nimmt stetig ab, wie diverse Statistiken zeigen. Grund ist zum Einen sicherlich die Information zur Haltung der „Nutztiere“ über soziale Medien aber auch das steigende Interesse der heutigen Generation an der Erhaltung der Erde. Zwischenzeitlich ist hinreichend bekannt, dass nicht nur Autos, Flugzeuge und Schiffe die Umwelt belasten, sondern zu einem großen Teil die Massentierhaltung. Hinzu kommen immer mehr Veröffentlichungen von Tierquälereien bei der Tierhaltung und Schlachtung.

Gründe für ein Umdenken in der Ernährung gibt es somit viele und dadurch auch immer größeres Interesse. Der heutigen Generation ist bewusster, welche gravierenden Schäden wir durch Plastikmüll und andere Umweltverschmutzungen der Erde zufügen. Die Argumentation, dass wir unbedingt Fleisch für eine ausgewogene und gesunde Ernährung benötigen ist lange überholt und die pflanzliche Ernährung gewinnt auch immer mehr in den Ernährungsstudien an Bedeutung. Wir wissen inzwischen, dass es auch ausreichend pflanzliche Proteine gibt, die uns von der tierischen Ernährung unabhängig machen und alle erforderlichen Nährstoffe für eine ausgewogene und gesunde Ernährung in pflanzlicher Ernährung zu finden sind.

Aber es ist doch so aufwendig …

Jedes Umdenken verlangt Disziplin und einen gewissen Zeitaufwand, aber genau das sind die Vorteile des Menschen, der dazu in der Lage ist – er muss die Fähigkeit nur nutzen. Auch die Argumentation „der Mensch hat schon immer Fleisch gegessen“ ist nur bedingt richtig. Fleisch stand zwar schon in der Steinzeit auf dem Speiseplan des Menschen, aber nicht in dem Umfang wie heute. Selbst unsere Großeltern können noch davon berichten, dass Fleisch im Essen etwas Besonders war. Daher stammt auch der Begriff „Sonntagsbraten“, den Viele von uns heute tagtäglich zu sich nehmen. Dadurch haben wir nicht nur unseren Fleischkonsum drastisch erhöht, sondern die Besonderheit hat auch ihre Bedeutung verloren. Früher war es noch etwas ganz Besonderes, auf das man sich die ganze Woche gefreut hat. Heute starten viele schon mit Ihrem Wurstbrot, „gönnen“ sich mittags ihre Currywurst und abends gibt es noch den Fleischkäse.

Würden auch wir von der „mittelalten“ Generation mehr über unsere Ernährung nachdenken, würden auch wir uns viel mehr über unser Essen freuen und es nicht nur als gegeben hinnehmen. Wenn wir uns mit der Nahrung und der Essenszubereitung wieder beschäftigen gewinnen wir Freude am Essen und ganz nebenbei Gesundheit und eine bessere Umwelt. Umdenken ist nicht schwer – man muss es nur tun.

Über den Autor

Stefan Wolfarth

Ursprünglich begann das Thema Ernährung über die Haustierernährung für mich interessant zu werden. Zwischenzeitlich habe ich einen Studienabschluss zum Gesundheitstherapeuten und bin tief verankert mit dem Thema Ernährung.

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