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Veganer leben gefährlich

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Vergangenen Samstag beim Bäcker …

hatte ich eine Diskussion über Platsiktüten mit der Verkäuferin, die mich sehr unverständlich (und genervt) beäugte bei meiner Bitte das Brot nicht in eine ihrer Plastiktüten zu stopfen sondern in meine mitgebrachte Papiertüte. „Das Theater ist doch maßlos übertrieben … und wir können da eh nichts verbessern. Da müssen erst die Industriestaaten aktiv werden“ waren die Argumente der Bäckereifachverkäuferin. Mein Hinweis, dass auch Deutschland ein Industrieland, wäre wurde kommentiert mit „ja, aber kein großes wie Amerika oder China“. Also wieder mal den Kopf in den Sand stecken, nichts tun, schimpfen und den Anderen die Schuld und Verantwortung geben.

Doch den „Abschuss“ brachte die gute Frau mit dem Satz „aber bloß nicht vegan, davon stirbt man“. Diese Kenntnis hatte die Bäckereifachverkäuferin aus einem Beitrag, den sie vor kurzem gelesen hätte. Da wäre ein Veganer gestorben. Ach tatsächlich? Veganer können auch sterben? Ich dachte Veganer leben unendlich. Schuld an dem Lebensende sei jedoch die vegane Ernährung gewesen. Hmmm und wie viele Nichtveganer sterben permanent an falscher Ernährung oder müssen regelmäßig zur Dialyse? Jetzt gab es also einen Veganer, der sich nicht ausgewogen ernährt hatte und darum ist vegane Ernährung lebensgefährlich und ungesund. Aha.

Erschreckend finde ich hierbei insbesondere wie einfach sich Menschen manipulieren lassen. Solange irgendein Bericht in das Denkschema des Betrachters passt, gilt das schon als absolute Gesetzmäßigkeit.

Durchsucht man das weltweite Netz findet man tatsächlich diverse Berichte zu der vermeintlichen Gefahr der veganen Ernährung. Italien will sogar Haftstrafen für Eltern einführen, die Ihre Kinder vegan ernähren (Quelle italienische Tageszeitung „La Repubblica“). Sind wir wirklich schon so weit, dass die vom Volk gewählte Regierung dem Volk vorschreibt was es zu essen hat und welche Impfungen Pflicht sind? Das ist in der Tat beängstigend. Was passiert wenn ein Kind Pommes mit Ketchup isst? Werden dann die Eltern verhaftet weil es vegan ist?

Man weiß, dass die Massentierhaltung einen großen, sogar einen sehr großen Beitrag zur Umweltbelastung beiträgt. Aber anstatt diese Tierquälerei zu verbieten, dürfen Dieselautos nicht mehr in Städte fahren und Kinder sich nicht mehr pflanzlich ernähren. Gleichzeitig werden Kreuzfahrten immer mehr beworben und die Schiffe immer größer und somit auch die Umweltbelastung. Aber das ist alles in Ordnung?

Natürlich kann man sich auch pflanzlich unausgewogen ernähren und davon krank werden, wie bei jeder anderen Ernährungsart auch. Nur ist das Risiko deutlich geringer oder kennen Sie einen Veganer der zur Dialyse muss? Bestimmte Krankheiten sind nun mal den Tieressern vorbehalten, was aber auch daran liegt, dass sich Veganer in der Regel wesentlich mehr mit der Qualität des Essens und der Zusammenstellung auseinandersetzen. Dass es vereinzelt auch Veganer gibt, die nur einem Trend folgen und sich nicht ausgewogen ernähren, ist eine Seltenheit. Da gibt es mit Sicherheit deutlich mehr Nichtveganer, die sich keine Gedanken über die Ernährung machen und Fertigfutter in der Mikrowelle zu sich nehmen und dann auch noch meinen sie hätten etwas Gesundes „gekocht“.

Wer sich vegan ernährt vermisst nichts – höchsten die Arztbesuche.

Wie so oft muss man sich überlegen, wer hat von einem veganen Verbot Vorteile?
Was würde passieren, wenn sich alle Menschen vegan ernähren würden?
Würden sich alle Menschen gesund ernähren, braucht es keine Schlachter, keine Tiertransporte, weniger Ärzte, weniger Apotheken, keine Pharmakonzerne, …
Somit ist doch klar, dass gesunde Menschen gar nicht erwünscht sind. Gesunde Menschen gefährden die Wirtschaft.

Über den Autor

Stefan Wolfarth

Ursprünglich begann das Thema Ernährung über die Haustierernährung für mich interessant zu werden. Zwischenzeitlich habe ich einen Studienabschluss zum Gesundheitstherapeuten und bin tief verankert mit dem Thema Ernährung.

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